Nieheim: Biogas-Havarie verursacht Emmer-Fischsterben
In der Mitte des Monats führte eine Havarie in einer Biogas-Anlage in Nieheim zu einem massiven Fischsterben in der Emmer. Laut der Bezirksregierung Detmold waren die hohen Konzentrationen von Stickstoff- und Kohlenstoffverbindungen im Wasser verantwortlich.
Ursache des Fischsterbens
Das Fischsterben in der Emmer wurde durch einen Unfall in einer Biogas-Anlage in Nieheim, im benachbarten Kreis Höxter, verursacht. Die Bezirksregierung Detmold bestätigte, dass bei der Havarie große Mengen Gärsubstrat austraten, was zu einer tödlichen Verschmutzung der Gewässer führte.
Gefährliche Konzentrationen
Die ausgetretenen Substanzen beinhalteten hohe Konzentrationen an Stickstoff- und Kohlenstoffverbindungen. Diese erhöhten Schadstoffe waren für das Wasserleben fatal. Der Sauerstoffgehalt im Fluss sank am Nachmittag des Unfalls auf nur drei Prozent Sättigung, was das Überleben der Fische unmöglich machte.
Regelverstöße der Biogasanlage
Obwohl die neue Biogasanlage genehmigt war, wies die Bezirksregierung Detmold darauf hin, dass sie nicht hätte betrieben werden dürfen. Die Betreiber missachteten wichtige Auflagen, was letztendlich zu dem Vorfall führte. Momentan wird eine Prüfung möglicher rechtlicher Schritte gegen die Verantwortlichen durchgeführt.
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