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Nach Razzia in Bad Salzuflen: Betreiber von Cannabisplantage verurteilt

Foto: LKA NRW

Das Landgericht Düsseldorf hat eine siebenköpfige Drogenbande zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt. Die Männer aus Albanien hatten unter anderem in Bad Salzuflen eine große Cannabisplantage betrieben. Bei einer Razzia vor etwa einem Jahr an mehreren Orten in Nordrhein-Westfalen stellte die Polizei mehr als 6.300 Cannabispflanzen sicher.

Aufdeckung durch versuchte Entführung

Die Plantagen waren damals durch ein anderes Verfahren aufgeflogen. Dabei ging es um eine geplante Entführung im Drogenmilieu. Die Polizei konnte die dafür angeheuerten lettischen Söldner vor der Tat festnehmen.

Illegal Stromnetz angezapft

Die weiteren Ermittlungen führten zu den nun verurteilten Männern. Sie bekamen Haftstrafen zwischen zweieinhalb und sieben Jahren. Die Plantagen sollten pro Ernte 150 Kilo Cannabis abwerfen. Die Anlagen verbrauchten so viel Strom wie etwa 400 Haushalte. Die Männer sollen für den Betrieb illegal das Stromnetz angezapft haben.

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