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Lippe: Anstieg der Windpockenfälle

Windpockenfälle nehmen im Kreis Lippe zu. Dort wurden im vergangenen Jahr insgesamt 333 Windpocken-Fälle gemeldet. Im Jahr 2024 waren es noch 262 Fälle. Foto: AOK/Colourbox/hfr

Die AOK in Lippe ruft nochmals zur Windpockenimpfung auf. Nach ihren Angaben sind im vergangenen Jahr wieder deutlich mehr Menschen in unserem Kreis daran erkrankt. Besonders Kinder sollten geimpft werden, schreibt die Kasse.

Deutlicher Anstieg der Windpockenfälle in Lippe

Letztes Jahr gab es in Lippe rund 330 Windpockenfälle - 70 mehr als im Vorjahr und mehr als doppelt so viele wie noch 2021. Bei den Zahlen beruft sich die AOK auf das Robert-Koch-Institut.

Empfehlung der Ständigen Impfkommission

Die Ständige Impfkommission empfehlt die Immunisierung im Alter von 11 bis 15 Monaten. Die Entscheidung liegt natürlich bei den Eltern. Es sei jedoch wichtig, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Die Impfung könne auch später noch nachgeholt werden, so die AOK.

Risiken und Folgeerkrankungen von Windpocken

Windpocken sind äußerst ansteckend und führen neben dem bekannten Ausschlag zu Kopf-, Rücken- oder Gliederschmerzen und Fieber. Wer die Krankheit einmal durchgemacht hat, kann unter Umständen später eine Gürtelrose erleiden.

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