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Detmold: Tätowierer vor Gericht - Opfer hatte 1,6 Promille

Am Amtsgericht Detmold geht es heute um einen Tätowierer. 

Er muss sich verantworten, weil er eine Frau betrunken gemacht und ihr dann ein Tattoo gestochen haben soll.

Opfer geistig behindert

Nach Angaben des Gerichts ist das mutmaßliche Opfer geistig behindert und auf dem Entwicklungsstand eines Kindes. 

Die Frau wollte sich demnach Ende 2024 im Studio des Angeklagten ein Tattoo stechen lassen. Laut Staatsanwaltschaft soll der Mann ihr vorab mehrere Gläser eines alkoholhaltigen Getränks gegeben haben. Die Frau wusste aber wohl nicht, dass Alkohol darin war. 

Da ihr übel wurde, kam sie mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus. Dort stellte man einen Blutalkoholwert von gut 1,6 Promille fest. 

Aus Sicht der Staatsanwaltschaft nahm der Angeklagte in Kauf, dass die Frau dem Stechen des Tattoos gar nicht bewusst zustimmen konnte.