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Detmold: Motorradfahrer erhält Schadenersatz nach Sturz

Ein Motorradfahrer aus Detmold ist nach einem Sturz auf nasser Straße gegen den Landesstraßenbaubetrieb vor Gericht gezogen. Weil die Fahrbahn nicht griffig genug war, erhielt er mehr als die Hälfte des Schadens von über 15.000 Euro zurück. Beide Seiten schlossen einen entsprechenden Vergleich, teilte das Landgericht mit.

Straße bei Regen spiegelglatt

Der Mann hatte das Motorrad vor mehr als zwei Jahren in Buke gekauft. Als er es abholte, stürzte er auf der Altenbekener Straße zwischen Altenbeken und Veldrom. Es hatte leicht geregnet. Statt der erlaubten 100 km/h war der Mann nur mit 50 km/h gefahren. Er erlitt bei dem Sturz leichte Verletzungen, und das Motorrad wurde stark beschädigt.

Neues Tempolimit nach Unfall

Da die Fahrbahn bei Nässe spiegelglatt war, forderte der Mann eine Entschädigung vom Landesstraßenbaubetrieb. Dieser lehnte zunächst ab und verwies auf eine Prüfung im Vorjahr. Danach stellte er jedoch in dem Bereich von sich aus Tempo-50- sowie Tempo-30-Schilder auf. Aus Sicht des Gerichts hatte er damit selbst bestätigt, dass dort etwas nicht in Ordnung war.

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