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Westfalen-Lippe: Behandlungsfehler steigen leicht an

Symbolfoto

Der Medizinische Dienst Westfalen-Lippe hat im vergangenen Jahr etwas mehr Behandlungsfehler nachgewiesen. Nach seinen Angaben hat sich ein entsprechender Verdacht von Patienten 122-mal bestätigt. Das sind etwa 20 Fälle mehr als im Vorjahr.

Insgesamt erstellte der Medizinische Dienst über 700 Gutachten, um mögliche Behandlungsfehler zu klären. Unterm Strich war der Vorwurf also in 17 Prozent der Fälle berechtigt. Die Experten betonen, wie wichtig eine unabhängige Klärung solcher Fälle für das Vertrauen ins Gesundheitssystem ist.

Der Medizinische Dienst ordnet die Zahlen jedoch auch ein: Angesichts von bundesweit jährlich etwa 20 Millionen Krankenhauspatienten und den noch viel höheren Zahlen in den Praxen sei ein Behandlungsfehler ein äußerst seltenes Ereignis. Bei drei Vierteln der zuletzt nachgewiesenen Fehler waren körperliche Schäden die Folge.

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