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Detmold/Bad Salzuflen: Durchsuchungen nach Spionageverdacht am Bahnhof Minden

Update 13:30 Uhr: Heute Morgen hat der Staatsschutz zwei Objekte in Detmold und Bad Salzuflen durchsucht. 

Spionage?

Es geht um den Tatverdacht der Agententätigkeit zu Sabotagezwecken. 

Im September war in Minden eine Kamera im Bereich von Bahngleisen aufgefallen. Und zwar in der Nähe des deutsch/britischen Pionierbrückenbataillons 130. 

Das Verfahren richtet sich gegen einen 43-jährigen Litauer, der in Detmold wohnt. Die Durchsuchungen an Wohnort und Arbeitsstelle des Tatverdächtigen laufen noch (Stand 28.04.2026 / 13:30 Uhr). 

 

Ursprüngliche Meldung:

Sind in Minden Militärtransporte ausspioniert worden? Dieser Frage gehen die Behörden nach. Hintergrund ist eine kleine Kamera, die laut einer Recherche von WDR und NDR Ende September am Bahnhof entdeckt worden ist. Heute gab es eine Durchsuchung bei einem Mann aus Litauen, der in Detmold wohnt.

Die Kamera war an einem Mast befestigt und hatte ein DB-Logo – der Bahn gehört sie allerdings nicht. Sie wurde eher zufällig im vergangenen September entdeckt.

Der Verdächtige wurde von den Behörden länger beobachtet und auch abgehört. Sie hoffen herauszufinden, wer sein Auftraggeber ist. Sicherheitskreise vermuten, dass Russland dahintersteckt.

Der Mindener Bahnhof ist für deutsche und britische Soldaten wichtig und gilt auch als zentraler Verladebahnhof für den Schutz der NATO-Ostflanke.

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