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Berlin | «An alle, die mich lieben»: Haftbefehl gibt Lebenszeichen

Annette Riedl/dpa | Rapper Haftbefehl hat sich über Instagram zu Wort gemeldet. (Archivbild)

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Berlin (dpa) - Der gesundheitlich angeschlagene Rapper Haftbefehl («069») hat sich mit einem kleinen Lebenszeichen aus seiner angekündigten Pause gemeldet. «An alle, die mich lieben: Ich liebe euch. An alle, die mich hassen: Euch liebe ich mehr», schrieb er bei Instagram. Außerdem postete er ein Foto, das ihn mit einem Verband unterhalb der Nase zeigt.

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Zuletzt wurde der Rapper, der mit bürgerlichem Namen Aykut Anhan heißt, in einer Reha-Klinik behandelt, nachdem er aus dem Krankenhaus entlassen worden war. Es gehe dem Rapper gut und jeden Tag werde es besser, hatte sein Manager Erfan Bolourchi der Deutschen Presse-Agentur im Oktober gesagt. Haftbefehl müsse allerdings noch an der Nase operiert werden. Zu den Hintergründen der Operation hatte der Manager keine Angaben gemacht. Der Rapper werde eine längere Auszeit nehmen.

Haftbefehl hatte Mitte Oktober seine Konzerte in Düsseldorf und Berlin abgesagt. Sein Bruder Cem Anhan, bekannt als Rapper Capo, hatte mitgeteilt, dass sich der Musiker «unter ärztlicher Aufsicht» befinde.

In Netflix-Doku sprach er offen über seine Drogensucht

Der 40-jährige Haftbefehl hatte bereits im Juni eine Auftrittspause aus gesundheitlichen Gründen angekündigt. Er verwies dabei auf die Netflix-Dokumentation «Babo - Die Haftbefehl-Story», in der er offen über seine Drogensucht und die Folgen seines Kokainkonsums gesprochen hatte. In der Doku wird auch thematisiert, dass er nach einer Überdosis wiederbelebt wurde.

Trotz angekündigter Pause hatte Rapper Haftbefehl zuletzt einen gemeinsamen Song mit Rapper Milonair veröffentlicht: den rund zweiminütigen Track «GEN 100». In dem Lied rappt Haftbefehl unter anderem, er sei «kein Deutscher, nein, ich bin 069er». 069 ist die Vorwahl von Offenbach und Frankfurt am Main in Hessen.

© dpa-infocom, dpa:261105-930-952209/1