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Lippe: weniger Inobhutnahmen von Kindern und Jugendlichen

Die lippischen Jugendämter mussten im vergangenen Jahr seltener Kinder und Jugendliche zu deren Schutz in Obhut nehmen. 

Deutlicher Rückgang

Aktuelle Zahlen der Landesstatistiker zeigen im Jahresvergleich einen Rückgang um etwa 20 Prozent auf rund 270 Fälle. 

Die Entwicklung erklärt sich vor allem durch inzwischen deutlich weniger unbegleitete minderjährige Flüchtlinge. 

Wenn Jugendämter Kinder oder Jugendliche aus ihren Familien herausholen mussten, hatte das zuletzt ganz verschiedene Ursachen. Am häufigsten lag es an Überforderung der Eltern (104). Ähnlich oft spielte Verdacht auf körperliche (76) oder psychische (46) Misshandlung eine Rolle. Deutlich zugenommen haben Inobhutnahmen wegen Verdachts auf sexuellen Missbrauch (9/24).