Lippe/NRW: Kreise fordern Hilfe bei Systemsprenger-Fällen
Der Kreis Lippe beschäftigt sich gerade intensiv mit „Systemsprengern“. So werden hochkomplexe Jugendhilfefälle genannt. Der Landkreistag NRW fordert jetzt überregionale Hilfe für solche Fälle. Die Betreuung der oft kaum zu bändigenden Kinder und Jugendlichen kostet die kommunalen Jugendämter laut Landkreistag bis zu 100.000 Euro im Monat.
Anstieg in NRW
Eine aktuelle Umfrage unter den Mitgliedern des Landkreistags NRW hat zuletzt einen signifikanten Anstieg sogenannter „Systemsprenger“-Fälle gezeigt. Auf Anfrage Radio Lippe-Anfrage hieß es vom Kreis Lippe, dass man momentan einen „Systemsprenger“ beim Kreisjugendamt betreut. Hier in Lippe rechne man mit Kosten von 1.000 Euro am Tag.
Herausforderungen der Betreuung und Forderungen an das Land
Auch fachlich seien die Fälle schwer zu bewältigen, weil die Infrastruktur vor Ort nicht auf solche Fälle ausgelegt sei. Der Kreis Lippe und alle anderen Kreise in NRW fordern jetzt dringend Hilfe vom Land.
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