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Kondome durchlöchert: Fraus aus Lage zu Geldauflage verurteilt

Weil sie einem Mann offenbar ein Kind anhängen wollte, musste sich jetzt eine Frau aus Lage vor Gericht verantworten. Laut Anklage soll sie Löcher in die Kondome ihres damaligen Partners gemacht haben, ohne dass er etwas davon ahnte.

Mann wollte kein Kind

Nach Mitteilung des Amtsgerichts Lemgo hatten die Frau und der Mann etwa zwei Monate lang eine Beziehung. Demnach wollte sie ihn durch ein gemeinsames Kind an sich binden. Er habe aber kein Kind gewollt. 

Nachdem ihm die Frau ein Bild von einem positiven Schwangerschaftstest geschickt und die Manipulation der Kondome zugegeben hatte, zeigte er sie an. 

Im Prozess entschuldigte sich die Mutter zweier Kinder und begründete ihr Handeln mit einer Notlage durch die vorherige Trennung von ihrem Ehemann. 

Schwangerschaft abgebrochen

Sie war tatsächlich schwanger geworden, hatte die Schwangerschaft aber abgebrochen. 

Das Gericht stellte das Verfahren vorläufig gegen eine Geldauflage von 450 Euro ein. Das Geld geht an eine Beratungsstelle in Detmold.

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