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Detmold: Streit um Tierheim-Beiträge spitzt sich zu

Symbolbild

Im Streit um die Beiträge der Kommunen für das Tierheim Detmold droht ein Bruch. Sollte es bei den kommenden Gesprächen im November keine Einigung geben, will der Trägerverein die Verträge kündigen. Dann müssten sich die betroffenen Städte und Gemeinden selbst um die Aufnahme von Fundtieren kümmern oder Alternativen suchen.

2 Euro pro Einwohner gefordert

Aktuell zahlen die Kommunen einen Euro pro Einwohner an das Tierheim. So viel war laut einer Studie im Jahr 2011 angemessen, sagte uns der Vereinsvorsitzende Christopher Imig. Zuletzt deckte das aber nur noch einen Bruchteil der Kosten. Das Tierheim fordert deshalb zwei Euro pro Einwohner. Die Bürgermeister haben bisher eine schrittweise Erhöhung auf 1,50 Euro angeboten. Für Imig ist das empörend. Schließlich übernehme das Tierheim eine Pflichtaufgabe der Kommunen.

Hohe Wertschätzung fürs Tierheim

Der Vize-Sprecher der lippischen Bürgermeister, Thorben Blome, betonte auf unsere Anfrage die Wertschätzung für die Arbeit des Tierheims. Die Forderung nach mehr Geld sei an sich gerechtfertigt. Er verwies aber auch auf die wohl schlimmste Finanzkrise der Kommunen seit dem Zweiten Weltkrieg. Blome ist zuversichtlich, dass bei den Gesprächen eine Einigung gelingt.

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