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Brandstiftungen in Barntrup: Angeklagter soll sieben Jahre in Haft

Archivbild vom Brand des Hauses an Weihnachten 2024

Im Fall der wiederholten Brandstiftungen, unter anderem am Haus eines Barntrupers, hat das Landgericht Detmold den Angeklagten zu sieben Jahren Haft verurteilt. Den Vorwurf des versuchten Mordes sah das Gericht allerdings nicht als bestätigt an.

Ein Sprecher erklärte das damit, dass die Bewohner bei dem Brand am Haus des Opfers genügend Zeit hatten, sich in Sicherheit zu bringen. Der Angeklagte aus Steinheim hatte demnach auch keinen Brandbeschleuniger verwendet.

Die Verteidigung plädierte auf Freispruch. Aus ihrer Sicht konnte das Gericht dem Mann nur eine andere, weitaus kleinere und nahezu folgenlose Brandstiftung auf dem Grundstück nachweisen. Am Ende war die Kammer jedoch, unter anderem durch die Auswertung von Mobilfunkdaten, von der Schuld des Angeklagten überzeugt.

Als Motiv geht das Gericht von Rache nach einem Streit über ein Immobiliengeschäft aus. Der Schaden durch die Taten liegt bei etwa einer halben Million Euro.

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