Besetzung des Hermanns: 1 Beschuldigter mit Verbindung zu AfD und FPÖ
NRW-Innenminister Herbert Reul hat neue Details zur Besetzung des Hermannsdenkmals in Detmold genannt. In einem Bericht für den Innenausschuss des Landtags heißt es, dass einer der Tatverdächtigen als akkreditierter Assistent für drei Europaabgeordnete von AfD und FPÖ arbeitet.
Ermittlungen der Staatsanwaltschaft
Reul beruft sich dabei auf Angaben der Staatsanwaltschaft Detmold. Diese ermittelt demnach gegen fünf namentlich bekannte und weitere unbekannte Beschuldigte – unter anderem wegen Hausfriedensbruchs und eines Verstoßes gegen das Vermummungsverbot.
Aktion der Identitären Bewegung
Bei der Aktion Ende Juni hatten Mitglieder der rechtsextremen „Identitären Bewegung“ das Denkmal besetzt, Banner mit der Aufschrift „Heimat verteidigen“ angebracht und Pyrotechnik abgebrannt.
Beschuldigte trugen "Remigration"-T-Shirts
Die Gruppierung selbst erklärte, mit der Aktion gegen die geplanten Windräder auf der Gauseköte protestieren zu wollen. Mehrere der Beschuldigten trugen nach Angaben der Staatsanwaltschaft T-Shirts mit der Aufschrift „Remigration“.
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