OWL: Frauenberatungsstelle NADESCHDA muss eine Schutzwohnung aufgeben
Die evangelische Frauenhilfe in Westfalen klagt über wegfallende Fördermittel des Bundes.
Schutzwohnung fällt weg
Nach Vereinsangaben musste deshalb die Frauenberatungsstelle NADESCHDA für Betroffene von Menschenhandel in OWL eine von drei Schutzwohnungen schließen. Außerdem fiel eine halbe Stelle in der Beratung weg.
In der Praxis bedeutet das: weniger Platz für Frauen in akuten Gefahrensituationen und weniger geschützter Raum, fern von Kontrolle und Gewalt.
Im vergangenen Jahr hat NADESCHDA 64 Frauen begleitet und unterstützt. Laut Pressemitteilung sind viele von ihnen vor Krieg, Armut, Zwangsheirat oder Genitalbeschneidung geflohen und wurden nicht nur in Europa Opfer von sexueller Ausbeutung.
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