Nach Flucht jetzt vor Gericht: Prozess Brandstiftungsfall in Lage
Vor dem Landgericht Detmold beginnt am Dienstag ein weiterer Prozess um eine mutmaßliche Brandstiftung in Lage. Angeklagt ist ein 28-Jähriger. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, im September vergangenen Jahres gemeinsam mit seiner damaligen Lebensgefährtin und deren Bruder ein Wohnhaus angezündet zu haben.
Motiv und Hintergründe der Anklage
Beim Motiv geht die Anklage davon aus, dass Ärger mit dem Vermieter zu der Tat geführt hat. Außerdem sollen die drei Geld von Versicherungen kassiert haben. Das Feuer zerstörte den Dachstuhl und erfasste das erste Obergeschoss.
Betrug mit Versicherungen
Zwei Frauen sollen später die Hausratversicherungen mit falschen Angaben zu angeblichen Kosten getäuscht haben. Die Lebensgefährtin, ihr Bruder und ihre Mutter wurden bereits im Mai verurteilt.
Separater Prozess für den Angeklagten
Der Angeklagte war damals flüchtig, deshalb wird ihm jetzt gesondert der Prozess gemacht. Das Gericht hat drei Verhandlungstage angesetzt.
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