Lemgo: Reichsbürgerin erhält Bewährungsstrafe
Das Amtsgericht Lemgo hat eine Reichsbürgerin aus Bad Salzuflen zu sieben Monaten auf Bewährung verurteilt. Es sah es als erwiesen an, dass sie einem Beamten bei einer polizeilichen Maßnahme in den Arm gebissen hatte. Nach Angaben einer Sprecherin gab es das übliche Reichsbürger-Geplänkel im Verhandlungssaal.
Vorführung durch die Polizei
Die 50-Jährige wurde durch mehrere Polizisten vorgeführt, weil sie angekündigt hatte, nicht zu erscheinen. Kooperativ sei sie dann vor Gericht auch nicht gewesen. Beispielsweise konnten erst nach Androhung eines Ordnungsgeldes die Personalien der Angeklagten festgestellt werden.
Hintergrund der Tat
Am Ende wurde sie zu einer Bewährungsstrafe verurteilt. Vor Gericht gelandet war sie, weil sie die Verhaftung ihres Ehemanns verhindern wollte. Gegen diesen lag ein Haftbefehl vor, weil er ein Bußgeld in Höhe von 30 Euro nicht gezahlt hatte. Die Frau muss jetzt 750 Euro an eine gemeinnützige Einrichtung zahlen.
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